Aktuell kann auf 20 sehr gut ausgebildete Atemschutzgeräteträger innerhalb der FF Steinberg-Rohrbach zurückgegriffen werden. Zahlreiche Übungen, Fortbildungen, Leistungsprüfungen und Ausdauertests garantieren einen gleichbleibend hohen Standard. Dieser Standard wird auch benötigt um einen Einsatz unter Atemschutz perfekt durchführen zu können.

Ein Einsatz unter schwerem Atemschutz ist dort erforderlich, wo es nicht mehr möglich ist unter normalen Umständen zu atmen. Beispiel Wohnhausbrand: Ein Innenangriff erfordert ein hohes Maß an Fertigkeiten der Geräteträger. Diese kämpfen in brennenden Gebäuden oft mit weniger als 10 cm Sicht durch den dichten Brandrauch und teilweise mit Temperaturen über 600° C. Dabei müssen Brandherde aufgespürt und meist auch noch vermisste Personen gesucht werden. Das stellt die Mannschaft jedes Mal erneut auf eine schwere körperliche und mentale Belastungsprobe.

Seit einem Jahr ist Löschmeister Michael Uhl für die Einsatzbereitschaft der Atemschutzgeräte sowie für die Ausbildung der Mitglieder verantwortlich. Im Jahr 2017 wurden vom Atemschutzbeauftragten auch mehrere Spezialübungen ausgearbeitet.

  • Brandübung in einer Kellerwerkstatt mit 2 vermissten Personen und zahlreichen Gefahrenquellen, wie herumstehende Butangasflaschen, Acetylen und Sauerstoffflaschen. Zusätzlich wurde bei dieser Übung der Keller mit Rauch eingenebelt und mit mehreren Gasbrennern die Luft erwärmt, um möglichst einsatznah Üben zu können.
  • Übung Notfälle unter Atemschutz. Bei dieser Übung wurden sämtliche Probleme und Notfälle besprochen und beübt, welche im Einsatz auftreten können. Dazu gehören: Maske wird durch mechanische Beanspruchung undicht, die Atemluft geht aus – Anwendung des Zweieranschlusses am Gerät zur Notversorgung des Kameraden, Kollaps mit Atemschutzgerät, Gebäudeeinsturz, Explosion im Gefahrenbereich, Rauchgasdurchzündung, usw.
  • Übung eines Unfalls in einem gefüllten Heustall mit einer abgängigen Person. Hier wurde ein CO2 Austritt simuliert und eine vermisste Person, welche durch das Gas bewusstlos irgendwo im Heu vermisst wird, musste gesucht und gerettet werden. Die Arbeit im hoch gefüllten Heustall war eine besondere körperliche Herausforderung für die Geräteträger. Als der Gerätetrupp erneut in den Heubunker ging, wurde von einem Kamerad Ohnmacht vorgetäuscht. Dieser musste sodann vom Atemschutz- Rettungstrupp, welcher bei jedem Atemschutzeinsatz anwesend sein muss, gerettet werden.
  • Die Geräteträger haben sich auch der, vom Landesfeuerwehrverband Steiermark neu ins Leben gerufenen, Leistungsprüfung „ÖFAST“ gestellt. Diese Prüfung muss jeder Geräteträger feuerwehrintern jährlich absolvieren und umfasst 5 Stationen, bei denen Ausdauer und Kraft überprüft werden.
  • Erstmalig stellten sich mehrere Atemschutzgeräteträger der Leistungsprüfung in Gold. Dafür war eine aufwendige Vorbereitung unter der Leitung des Atemschutzbeauftragten notwendig. Viele Einsatzszenarien wurden in der Volksschule Thal durchgeführt, welche im Herbst leer stand und somit einen perfekten Übungsort darstellte.

 

 

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